Rhabarber Kuchen

35 Minuten Zubereitung, 50 Minuten Backzeit

Lust auf einen Rhabarber Kuchen, der gar nicht sauer ist? Der einfach herzustellen geht und obendrein unglaublich köstlich schmeckt?

 

Dieser Rhabarber Kuchen hat es in sich, im wahrsten Sinne des Wortes. Eier, die auf vielfältigste Weise unsere Gesundheit unterstützen und natürlich Rhabarber.

Ein paar Informationen zum Rhabarber: Die sauren Stangen stärken unser Immunsystem und unsere Abwehrkräfte durch den hohen Vitamin C Gehalt. Der hohe Gehalt an Kalium fördert den Transport von Nährstoffen in unsere Körperzellen. Kalium regelt auch den Flüssigkeitshaushalt und spielt eine nennenswerte Rolle bei der Weiterleitung von elektrischen Impulsen an Nerven- und Muskelzellen. Allerdings enthält Rhabarber giftige Oxalsäure, welche insbesondere in den Blättern des Rhabarbers enthalten ist und auch zu einem geringen Teil in den grünen Stangen. Rote Stangen weißen weniger Oxalsäure auf. Je später Rhabarber geerntet wird, desto mehr Oxalsäure ist in ihm enthalten. Ab Ende Juni sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden. Milchprodukte bzw. das enthaltene Kalzium darin neutralisiert Oxalsäure und vermindert den schädlichen Effekt. Es macht also Sinn in seinen Kaffee oder Tee viel Milch hinzu zu fügen. Oder gleich geschlagene Sahne dazu zu servieren; da hat man doch auch endlich eine Ausrede, warum die Sahne gut ist.

Zutaten:

 

Für den Mürbeteig:

125 g Butter

100 g Zucker

1 Prise Salz

3 Eigelb (Größe Eier M)

250 g Mehl

1 Kaffeelöffel Backpulver

1 Päckchen Sahnesteif

Butter zum Einfetten der Form


Für den Belag:

700 g Rhabarber – dünne Stangen wählen -

3 Eiweiß

100 g Zucker

1 Vanillezucker

3 Kaffeelöffel feine Speisestärke

Rest vom Backpulver Päckchen

1 Päckchen Bourbon Vanille Pudding Pulver

100 g gemahlene Haselnüsse

Zum Anrichten:

 

1 bis 2 EL Puderzucker

Außerdem:

 

26 cm große Springform

Backpapier

Zubereitung:

 

1. Den Boden einer 26 cm große Springform mit Backpapier auslegen.

2. Die Seiten der Springform und das Backpapier gut mit Butter einfetten.

3. Die Backform in den kühl stellen.

 

Mürbeteig zubereiten:

 

1. 125 g weiche Butter mit 100 g Zucker und einer Prise Salz schaumig rühren.

2. 3 Eier trennen.

3. Die Eigelbe einzeln nach einander zur Butter-Zucker Masse hinzufügen und verrühren.

4. Die Eiweiße in eine andere Schüssel geben und im Kühlschrank kühl stellen.

5. 250 g Mehl mit 1 Kaffeelöffel Backpulver zur Butter-Eigelb Masse geben und gut verrühren.

6. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

7. Den Mürbeteig in die Springform drücken und einen hohen Rand ziehen.

8. Kühl stellen.

 

Zubereitung Belag:

 

1. 700 g Rhabarber waschen.

2. Die Enden abschneiden und den Rhabarber in ca. 1 cm große Stücke schneiden.

3. 3 Eiweiß mit dem Rührgerät auf höchster Stufe steif schlagen und

4. dabei 100 g Zucker mit einem Vanillezucker langsam einstreuen, dabei immer weiter schlagen.

5. 3 Kaffeelöffel feine Speisestärke und den Rest des Backpulver Päckchens zufügen und das ganze auf niedriger Stufe verrühren.

6. Ein Päckchen Bourbon Vanille Pudding Pulver unterrühren.

7. 100 g gemahlene Haselnüsse dazu geben und vorsichtig mit einem Holzlöffel die Nüsse unterrühren.

8. Die geschnittenen Rhabarber-Stücke zugeben und vorsichtig unterheben.

Kuchen fertig stellen:

1. Mürbeteigboden mit einem Päckchen Sahnesteif bestreuen.

2. Die Rhabarber-Eiweiß-Masse auf den Mürbeteigboden verteilen.

3. Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Backofen schieben.

4. Rund 50 Minuten backen.

5. Mit einem Stäbchen checken, ob der Kuchen durch ist. Die benötigte Backzeit hängt vom jeweiligen Backofen ab.

6. Den durchgebackenen Kuchen in der Form komplett auskühlen lassen.

 

Anrichten:

 

1. Den Rhabarberkuchen auf eine Kuchenplatte schieben.

2. Mit 1 bis 2 Esslöffel Puderzucker bestäuben. Dazu den Puderzucker in einen feinen Sieb geben und mit einem Kaffeelöffel den Puderzucker über den Kuchen schneien lassen.

Wer möchte serviert dazu frisch geschlagene Sahne.

 

Tipp:

Der Sahnesteif sorgt dafür, dass der Mürbeteigboden nicht durchweicht.

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