top of page
IMG_14701.JPG gesund und köstlich grüner Spargel Champignons Tomaten entzündungshemmend

Grüner Spargel mit Champignons und Tomaten
2 Personen, 25 Minuten

Zum Drucken Strg + P

Hurra! Die Spargelzeit ist da! Spargel ist – wie Gemüse allgemein – äußerst gesund. Doch welcher Spargel ist denn gesünder? Der weiße oder der grüne?

 

Direkt zum Rezept

 

Spargel ist generell sehr gesund, egal ob weiß oder grün. Aber: grüner Spargel punktet tatsächlich mit mehr guten Inhaltsstoffen. Da wäre als erstes Beta Carotin zu nennen. Beta Carotin ist ein starkes Antioxidans, welches Zellschutz bietet. Was ist damit gemeint? Antioxidantien wie zum Beispiel Beta Carotin oder Vitamin C neutralisieren aggressive Sauerstoffverbindungen. Diese schädigen Zellen und beschleunigen den Alterungsprozess. Grüner Spargel enthält neben Beta Carotin auch mehr Vitamin C als weißer Spargel. Antioxidantien helfen, das Gleichgewicht im Körper zu bewahren, indem sie Zellschäden, die durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Rauch oder Stress entstehen, abmildern. Ein weiterer Pluspunkt für grünen Spargel: er muss nicht geschält werden. Lediglich die holzigen Teile am Ende abschneiden und den Spargel weiter verarbeiten.

 

Darum ist Spargel so gesund:

 

Spargel ist harntreibend, blutreinigend und ein kalorienarmer Genuss. Grüner Spargel enthält mehr Vitamin C und Beta Carotin (Vorstufe von Vitamin A) als weißer Spargel, somit kann man sagen, dass grüner Spargel noch gesünder ist als heller Spargel. Zahlreiche B-Vitamine in grünem und weißem Spargel unterstützen etliche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper.

 

Spargel wirkt harntreibend und blutreinigend, dafür sorgen der hohe Kaliumgehalt und die Aminosäure Asparagin in dem Gemüse. Kalium reguliert die Gewebespannung und greift in den Wasserhaushalt ein. Eine kaliumreiche Ernährung wirkt entwässernd. Der Mineralstoff reguliert den Blutdruck und hat somit Einfluss auf die Herztätigkeit. Kalium ist auch mit verantwortlich für den Säure-Basen-Haushalt. Täglich benötigen gesunde Erwachsene rund 4000 mg Kalium. Doch Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmittel, die Kalium enthalten: denn eine Über- sowie Unterversorgung von Kalium ist nicht empfehlenswert, da beides zu ungewollten Wirkungen führen kann. Am besten ist es Kalium über Gemüse aufzunehmen.

 

Ballaststoffe in Spargel, wie zum Beispiel Lignin, kommen in den verholzten Teilen in Spargel vor. Lignin bindet Gallensäuren und andere organische Säuren. Die in Spargel enthaltene Asparaginsäure (eine proteinogene Aminosäure) filtert Giftstoffe aus unserem Körper; diese werden im Urin gelöst und ausgeschieden. Asparaginsäure entlastet somit die Leber und wirkt blutreinigend und harntreibend, also entgiftend. Dies ist auch der Grund, warum der Urin einen „typischen“ Geruch nach dem Verzehr von Spargel hat. Asparagin unterstützt den Muskelaufbau, ebenso die Ausdauer, Energie und das Durchhaltevermögen.

 

Bei all den vielen guten Inhaltsstoffen und Wirkungen von Spargel, sollte die Ernährung aus einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung bestehen. Sollten die Nieren nicht voll funktionstüchtig sein oder sich zu viel Harnsäure im Blut befinden, kann ein übermäßiger Spargelgenuss zu Gicht führen. Wie viel Spargel darf es denn nun sein? Man sollte nicht jeden Tag 5 kg Spargel essen, das werden wohl auch die wenigsten Menschen schaffen.

 

Dieses Rezept ist sehr einfach und steht in rund 25 Minuten auf dem Tisch. Entzündungshemmende Stoffe im Gemüse sowie in den Gewürzen helfen chronische Entzündungsprozesse im Körper zu lindern oder zu verhindern. Ballaststoffe in Spargel fördern eine gute Verdauung und einen guten Magen-Darm-Trakt. Und hier ist das interessante: geht es deinem Magen-Darm-Trakt gut, profitiert dein Immunsystem in hohem Maße davon. Denn der Darm gilt als das größte Immunorgan unseres Körpers. Viel Gemüse fördert nachweislich eine gute Gesundheit.

 

Deshalb sollte auch die Hälfte des Tellers mit Gemüse bedeckt sein.

IMG_14704.JPG vegetarisch vegan Spargel Champignons Tomaten entzündungshemmend einfach und schnelles Gericht

Zutaten für 2 Personen:

 

- 400 g grüner Spargel

- 200 g braune Champignons

- 160 g Cocktail-Rispen-Tomaten

- 1 EL natives Olivenöl

- Salz, Pfeffer, je ein Teelöffel Koriander, Kurkuma, Thymian und Majoran

Zum Anrichten:

Essbare Blüten wie Kapuziner Blüten 

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

Außerdem:

eine große beschichtete Pfanne mit Deckel

Zubereitung:

1. Ein Esslöffel natives Olivenöl in eine beschichtete Pfanne geben. Salz, Pfeffer, je ein Teelöffel Koriander, Kurkuma, Thymian und Majoran in die Pfanne geben. Im Öl verrühren und auf mittlere Hitze bringen.

2. 400 g grüner Spargel waschen. Holzige Enden abschneiden. Den Spargel in kleine Stücke schneiden, die Köpfe beiseite legen.

3. 200 g braune Champignons waschen und in Scheiben schneiden. In das erhitzte und gewürzte Öl geben und die Champignons Scheiben verrühren und anbraten. Deckel auf die Pfanne und die Pilze so lange braten, bis sie Saft ziehen. Ab und zu umrühren und die Pfanne immer wieder mit dem Deckel bedecken.

4. 160 g Cocktail-Rispen-Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Die Tomaten Scheiben in die Pfanne geben, sobald die Pilze Wasser gezogen haben. Tomaten kurz anbraten.

5. Den klein geschnittenen Spargel ohne die Spargelköpfe in die Pfanne geben. Deckel auf die Pfanne geben und 2 Minuten anbraten.

6. Spargelköpfe zufügen und mindestens weitere 2 Minuten braten, bis der Spargel die gewünschte Bissfestigkeit bzw. Konsistenz erreicht hat.

7. Gegebenenfalls mit den Gewürzen abschmecken und schon ist das Gericht fertig!

 

Anrichten:

 

Wer möchte hobelt Käse darüber. Hierfür empfiehlt sich Pecorino Sardo oder Parmesan Käse. Frisch gehobelt schmeckt der Käse schön würzig und intensiv. Gerne auch mit essbaren Blüten wie Kapuzinerblüten garnieren und mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle bestreuen.

IMG_14698.JPG
Direkt zum Rezept

© 2018 gesund_und_koestlich_Marlene

  • Black Instagram Icon
bottom of page